| Bachelorstudiengang Journalistik - Kurzinfo |
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STUDIENGANG JOURNALISTIK - BACHELOR OF ARTS Regelstudienzeit: 8 Semester Studienbeginn: Wintersemester Besondere Einschreibungsvoraussetzung Nachweis einer mindestens sechswöchigen Hospitation in der Redaktion eines tagesaktuellen Mediums, hochschulinterner Numerus Clausus Studienaufbau: Das Bachelor-Studium Journalistik ist in 19 Module gegliedert, die in acht Semestern studiert werden. Das Studium umfasst Module in der Journalistik, ein einjähriges Volontariat und Module in Komplementfächern anderer Studiengänge. Die Module bestehen aus Teilveranstaltungen, die sich thematisch aufeinander beziehen und ergänzen. In der Regel erfolgt abschließend eine Modulprüfung. Außerdem arbeiten die Studierenden während eines Jahres in einer Lehrredaktion mit. Die Lehrredaktionen sind ein wichtiger Bestandteil des Dortmunder Studiengangs. Hier lernen die Studierenden Redaktionsabläufe, Teamarbeit und journalistisches Handwerk in der Praxis und verantworten die institutseigenen Publikationen. Nach vier Semestern Studienzeit folgt ein zwölfmonatiges integriertes Volontariat in einem Medienbetrieb. Daran schließen sich zwei Semester an der Hochschule an, in denen u.a. die Bachelorarbeit angefertigt wird. Das Studium schließt mit einer mündlichen Prüfung ab. Insgesamt müssen im Bachelor-Studium 240 Leistungspunkte (Credit Points) erworben werden. Auf jedes Semester entfallen somit 30 Leistungspunkte. Das Studium führt zum Abschluss „Bachelor of Arts“. Studieninhalte: Ziel des Studiengangs ist es, Journalistinnen und Journalisten auszubilden, die für die Arbeit in aktuell berichtenden Medien qualifiziert sind. Der Schwerpunkt liegt auf einer breit gefächerten Qualifizierung. Die Ausbildung ist mehrmedial angelegt, das heißt, sie erstreckt sich auf Zeitungen, Agenturen, Hörfunk, Fernsehen und Onlinejournalismus. Das Studium der Journalistik vermittelt eine Mischung aus Wissen und Können:
Das Bachelor-Studium wird in zwei Fächern absolviert. Zum Schwerpunktfach Journalistik kommen Lehrveranstaltungen zum Beispiel aus den Feldern Kultur-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. So wählt jeder Studierende zusätzlich jeweils ein Komplementfach. Dies ermöglicht den Studierenden die Spezialisierung in einem weiteren Fachgebiet. Im Journalistik-Studium ist interdisziplinäres Arbeiten ein unverzichtbarer Bestandteil. Bisher bestehen Kooperationen mit den Komplementfächern Politik und Geschichte (Ruhr-Universität Bochum), mit der Amerikanistik/Anglistik, Germanistik, Soziologie, Sportwissenschaft und der Musikwissenschaft in Dortmund. Weitere Kooperationen sind angestrebt.
Hospitation: Vor Studienbeginn müssen die Bewerberinnen und Bewerber den Abschluss einer mindestens sechswöchigen Hospitation nachweisen, um die sie sich selbst kümmern müssen. Grundsätzlich anerkannt wird eine solche Hospitation in der Redaktion einer Tageszeitung, einer wöchentlich erscheinenden Zeitschrift oder in der Redaktion einer Rundfunk- bzw. Fernsehanstalt. Anerkannt wird auch eine regelmäßige freie Mitarbeit in den genannten Redaktionen, wenn sie mindestens sechs Monate gedauert hat und der Bewerber bzw. die Bewerberin wenigstens zwei der drei folgenden Aufgaben wahrgenommen hat: 1. Besuch von Terminen, selbständiges Textschreiben, 2. Bearbeitung fremder Texte (umschreiben, kürzen, mit Überschriften), 3. Sonntagsdienst oder Spätdienst. Die frühzeitige Bewerbung um einen solchen Hospitationsplatz wird empfohlen, da erfahrungsgemäß immer mehr Redaktionen hierfür Wartelisten führen.Die Hospitation kann gesplittet werden.
Berufsaussichten der Absolventinnen und Absolventen Bisher haben rund 1.000 Absolventinnen und Absolventen das Journalistikstudium in Dortmund erfolgreich beendet. Nach einer Befragung sind fast 40 Prozent von ihnen für und in elektronischen Medien (Hörfunk und Fernsehen) tätig, gut 30 Prozent bei Tageszeitungen, etwa zehn Prozent in Pressestellen und der Rest bei Agenturen, Zeitschriftenredaktionen und anderswo. Der Trend zur Freiberuflichkeit hat sich in den letzten drei Jahren, nicht zuletzt aufgrund der Verschlechterung der Arbeitsmarktlage, weiter deutlich verstärkt.Trotzdem hat sich das Dortmunder Modell der Journalistenausbildung am Arbeitsmarkt gut behauptet. Die Integration des Volontariats in das Studium, die breite journalistische Ausbildung in Arbeits- und Produktionstechniken, die Arbeit an konkreten Projekten und die Integration eines zweiten wissenschaftlichen Faches in das Studium führen zu einer weiterhin hohen Akzeptanz der in Dortmund ausgebildeten Journalisten.
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