| Pflichtlektüre für Studierende im Ruhrgebiet |
|
|
![]() Die Titelseite der ersten Pflichtlektüre Fernbeziehungen stehen im Mittelpunkt der ersten Ausgabe der „Pflichtlektüre“, dem neuen Studierendenmagazin des Ruhrgebiets. Am 28. Oktober erscheint es erstmals an den Universitäten des Reviers.
Die journalistischen Inhalte der neuen Zeitung recherchieren und schreiben die Studierenden der Lehrredaktion Print des Instituts für Journalistik. Lehrredaktionsleiterin Vanessa Giese und Prof. Dr. Günther Rager verantworten das Projekt. Die Anzeigenakquise und der Druck des neuen Studierendenmagazins liegt in den Händen der WAZ, die zunächst befristet auf zwei Jahre Kooperationspartner des IfJ ist.
An sechs Terminen pro Semester widmet sich das Heft Themen, die Studierende bewegen. Lokal und für die Region.
Im Mittelpunkt steht das Studium in Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen.
Leben, lernen und arbeiten – darum dreht sich die „Pflichtlektüre“. Die
Macher der „Pflichtlektüre“ sind identisch mit ihrer Zielgruppe:
Studierende. Sie recherchieren in den Hörsälen, in der Mensa, im Senat,
im Labor und in den Sporthallen der Unis - und auch mal im
Bildungsministerium.
Die „Pflichtlektüre“ ist unabhängig von Unis und Rektoraten, Pressestellen und Studierendenvereinigungen. Die Auflage der Gesamtausgabe beträgt 50.000 Exemplare. Die Dortmunder Zentralredaktion ist gleichzeitig die Lehrredaktion Print des Instituts für Journalistik (IfJ) der TU Dortmund, das seit über 30 Jahren eine feste Größe in der akademischen Journalistenausbildung darstellt. Rund 30 Journalistik-Studierende lernen dort schreiben, recherchieren, layouten, fotografieren und redigieren. In Bochum und Duisburg-Essen sind Studierende unterschiedlicher Fächer unterwegs, um über ihre Uni in der „Pflichtlektüre“ zu berichten. Das Magazin erscheint in Kooperation mit der WAZ Mediengruppe. Das Essener Medienunternehmen übernimmt die verlagswirtschaftliche Betreuung: vom Druck der neuen Zeitung bis zur Akquise von Werbekunden und Vermarktung von Anzeigen. Die WAZ-Gruppe erhält dadurch Zugang zu einer hochrelevanten Zielgruppe und unterstützt zugleich die Ausbildungsziele des IfJ. „Mit der Pflichtlektüre stärken wir die Qualität des Dortmunder Journalistik-Studiengangs und wagen zugleich ein interessantes Experiment auf dem Leser- und Anzeigenmarkt“, sagt Ulrich Reitz, Chefredakteur der „Westdeutschen Allgemeinen“ und Mitglied der Geschäftsleitung der WAZ Mediengruppe. Die Kooperation zwischen IfJ und WAZ-Gruppe ist zunächst auf zwei Jahre festgelegt. Das IfJ ist in dieser Partnerschaft für den redaktionellen Teil zuständig. Für die Journalistik-Studierenden und ihren Mitstreitern der anderen Universitäten bietet sich die Chance, auf einem breiten Themenfeld und unter realistischen Bedingungen journalistisch zu arbeiten. Dadurch wird die praktische Ausbildung am IfJ im Printbereich weiter gestärkt und gefördert. „Die Pflichtlektüre leistet einen erheblichen Beitrag, die Studienbedingungen an den Universitäten der Ruhrallianz zu verbessern. Für die Journalistik-Studierenden ist die Ausbildung jetzt noch näher an der Praxis“, sagt Prof. Dr. Günther Rager, der die Idee zu dem Gemeinschaftsprojekt hatte. Die Dortmunder Redaktion ist erfahren: Seit 1991 machte sie für ihre Uni die Campuszeitung „InDOpendent“ – seinerzeit die erste unabhängige, nicht interessensgeleitete Studierendenzeitung Deutschlands und Vorläufer von „Pflichtlektüre“. Die Macher der InDOpendent sind hochdekoriert: Bereits viermal waren sie beim MLP Campus Presse-Award erfolgreich. Geplante Erscheinungstermine der „Pflichtlektüre“ sind:
|








