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    Qualitätssicherung in der internationalen Journalistenausbildung PDF Drucken
    ImageDas Internationale Institut für Journalismus (IIJ) in Berlin hat dem Erich-Brost-Institut den Auftrag für eine große internationale Journalisten-Studie erteilt. Ziel ist es, Erfolg und Wirkung von Entwicklungshilfe im Medienbereich zu überprüfen. Damit konnte das Erich-Brost-Institut erfolgreich eine auch im internationalen Vergleich einmalige Pilot-Studie akquirieren.
     
    Deutsche Akteure geben derzeit geschätzt 50 Mio. Euro pro Jahr für die Aus- und Weiterbildung von Journalisten in Transformations- und Entwicklungsländern aus. Ziel ist es, die Journalisten als „Agenten des gesellschaftlichen Wandels“ zu fördern und Redaktionen professioneller zu machen. Mittelbar erhoffen sich viele – meist westliche – Geber auch einen positiven Einfluss auf das Mediensystem und damit auf die Bedingungen für Pressefreiheit als zentrales Menschenrecht im Empfängerland. Trotz der wachsenden Bedeutung von Medienentwicklungshilfe in der Praxis ist dieser Bereich in der Kommunikationswissenschaft bislang kaum erforscht.

    Das IIJ ist über InWEnt beim Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung angesiedelt und widmet sich seit über 30 Jahren der Aus- und Weiterbildung von Journalistinnen und Journalisten in Entwicklungsländern und ist dem Bundesentwicklungsministerium zugeordnet. Derzeit trainiert das IIJ jedes Jahr rund 500 Print- und Online-Journalisten aus Entwicklungsländern im Rahmen von Seminaren in Deutschland sowie in den Zielländern selbst.
    Zuvor hatte das Erich-Brost-Institut bereits ein grundlegendes Konzept für das Monitoring und die Evaluierung (M+E) künftiger IIJ-Programme erarbeitet.

    Publikationen zu diesem Thema:


    Fengler, Susanne/Voglreiter, Sandra/Pies, Judith/Stube, Marlene (2008): Qualitätssicherung in der Weiterbildung internationaler Journalisten. Studie zum konzeptionellen und strategischen Vorgehen für PM+E-Maßnahmen des Internationalen Instituts für Journalismus (IIJ) bei InWEnt. InWEnt, Berlin. (Studie zum Download)


    Projektkoordination

    Prof. Dr. Susanne Fengler


    Projektmitarbeiter

    Judith Pies M.A., Dipl.-Journ. Ursula Götz