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    Der Pharmamarkt als Bazar: Recherchepreis Wissenschaftsjournalismus verliehen PDF Drucken

    Der Peter Hans Hofschneider Recherchepreis für Wissenschafts- und Medizinjournalismus geht in diesem Jahr an die Düsseldorfer Medizinjournalistin Nicola Kuhrt. Kuhrt wurde der Preis auf der Jahrestagung (05./06. Juni 2009) des 'netzwerk recherche' überreicht. Gleichzeitig hat die erneute Ausschreibung des mit 20 000 Schweizer Franken dotierten Preises begonnen. Die Auszeichnung wird von der Stiftung experimentelle Biomedizin (Zürich) zu Ehren des ehemaligen Max-Planck-Direktors Prof. Dr. Dr. Peter Hans Hofschneider und in Kooperation mit dem Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus an der Technischen Universität Dortmund sowie dem 'netzwerk recherche' vergeben.

    Nicola Kuhrt erhält den Preis für ihren Artikel "Der Pharmamarkt? Ein Bazar!“ in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) sowie für eine neue Rechercheskizze zum Thema „Pillen um jeden Preis“. Im Mittelpunkt stehen dabei die aktuellen Entwicklungen des Pharma-Markts – angestoßen etwa durch die Rabattverträge zwischen Pharmafirmen und Krankenkassen. In ihrem Beitrag und in ihrem neuen Rechercheprojekt setzt sich Frau Kuhrt nach Meinung der Jury in vorbildlicher Weise mit einem Thema an der Schnittstelle zwischen den journalistischen Ressorts Wissenschaft und Wirtschaft auseinander, indem sie sowohl die medizinischen als auch die ökonomischen Aspekte des Themas beleuchtet.

    Hintergründige Forschung und wissenschaftliche Qualitätssicherung

    Nicola Kuhrt absolvierte nach ihrem Studium in Wuppertal zunächst ein Volontariat bei der Westdeutschen Zeitung in Düsseldorf und ist seit 2003 als freie Journalistin neben der FAS u.a. für Die ZEIT, die Süddeutsche Zeitung und den Kölner Stadtanzeiger tätig. Sie ist nach Björn Schwentker die zweite Preisträgerin des Peter Hans Hofschneider Recherchepreises, mit dem journalistische Beiträge ausgezeichnet werden sollen, die politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Hintergründe der Forschung sowie der wissenschaftlichen Qualitätssicherung beleuchten.

    In dieser Woche hat auch die erneute Ausschreibung des Preises begonnen. Eingereicht werden können Arbeiten, die im Jahr 2008 oder 2009 in einem deutschsprachigen Medium in der Schweiz, in Österreich oder in Deutschland veröffentlich wurden. Der Preis wird in Form eines zweckgebundenen Recherchestipendiums (Honorar sowie Reise- und Sachkosten) vergeben. Eine entsprechende Rechercheskizze ist daher Bestandteil der Bewerbung. Die Frist zur Einreichung der Bewerbung endet am 30. Oktober 2009 (Datum des Poststempels).

     

    Weitere Informationen:

    www.recherchepreis-wissenschaftsjournalismus.ch

    Stiftungssekretariat experimentelle Biomedizin, Zürich:

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    Ansprechpartner:

    Prof. Holger Wormer, Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus, TU Dortmund

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