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Herausragende Abschlussarbeiten ausgezeichnet

Der EX e.V. ehrte drei Alumni mit dem Will-Schaber-Preis.

Mit dem Will-Schaber-Preis des EX e.V., der Vereinigung der Absolventinnen und Absolventen des Instituts für Journalistik, werden jährlich herausragende, praxisnahe Abschlussarbeiten prämiert.

Platz eins belegte Franziska Weil mit ihrer Arbeit darüber, was das junge Publikum vom Journalismus erwartet. Dazu hat sie über 500 Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Jahrgangsstufen aller Schulformen in NRW befragt. Obwohl die Corona-Pandemie natürlich ihre Spuren hinterließ, gelang der Autorin aus Sicht der Jury ein durchaus hoffnungsfroher Blick auf die junge Zielgruppe, die eine analoge Medienwelt gar nicht mehr erlebt hat. Denn trotzdem wirken die Vorstellungen darüber, was z.B. Journalismus eigentlich ist oder sein soll, auch noch in dieser Zielgruppe. Sie weiß unabhängige, seröse und auch unaufgeregte Berichterstattung immer noch zu schätzen, hat aber auch durchaus Ansprüche an den Journalismus, den sie noch nicht realisiert sieht: Sie sieht zu viel Negativismus und möchte mehr Lösungsansätze präsentiert bekommen.

Der zweite Platz ging an Rebecca Wolfer, die die Reportagen und Dokumentationen des öffentlich-rechtlichen Onlinekanals „funk“ mit ihren Pendants aus klassischen öffentlich-rechtlichen Sendern verglich. Wer vermutet, da gehe es allzu meinungsstark zu, geht fehl. Denn hier unterschied sich das „Zukunftsmedium“ funk nicht. Wohl aber darin, mehr Nähe zum Publikum aufzubauen, Durch direktere Ansprache und stärkere Einbindung der Mitwirkungselemente.

Den dritten Platz belegte Nils Malte Makrutzki mit seiner Arbeit über „Crossmediale Fachzentren“. In der untersuchte er, welche redaktionellen Organisationsformen ein privater Rundfunkanbieter und ein öffentlich-rechtlicher einsetzen, um ihre Nachrichtenredaktionen auf die Anforderungen von morgen einzurichten. Dabei kam heraus, dass große Newsrooms allein nicht zwangsläufig als das Mittel der Wahl angesehen werden.

Die Preise wurden im Rahmen des Jahresevents des EX e.V. verliehen, in dessen Fokus die Anfänge und die Zukunft des Onlinejournalismus standen.

 

Preisträger Nils Malte Makrutzki (2.v.l.) freute sich über Platz 3. Die Preisträgerinnen Franziska Weil und Rebecca Wolfer konnten an dem Tag leider nicht dabei sein. Kai Franke (r.) nahm deshalb für Rebecca Wolfer Platz 2 entgegen. Verliehen wurde der Preis von der Jury des EX aus Steffi Opitz (l.), Katrin Pinetzki (2.v.r.) und Armin Hingst (Mitte). Foto: EX e.V.

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