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Im Ausland ist das Interesse am IJ groß

Regelmäßig werden am Institut für Journalistik (IJ) ausländische Delegationen empfangen. Im Sommersemester 2016 waren Forscher aus Bangladesch, Afghanistan und dem Baltikum zu Besuch. An den Lehrredaktionen und dem integrierten Volontariat zeigen die Gäste meist besonderes Interesse.

Delegationen aus ganz unterschiedlichen Orten der Welt haben die Technische Universität Dortmund im Sommersemester 2016 besucht, um mehr über das Prinzip aus Theorie und Praxis in den acht Journalistik-Studiengängen zu erfahren. Das Ziel dabei: die journalistische Ausbildung in ihren Heimatländern weiterzuentwickeln. „Es ist sehr erfreulich, dass das Institut für Journalistik nicht allein in Deutschland, sondern auch im Ausland unseren Teil zur Professionalisierung des Journalistenberufs beitragen können“, sagt Susanne Fengler, Professorin für Internationalen Journalismus am IJ und Geschäftsführerin des Erich-Brost-Instituts für Internationalen Journalismus (EBI). "Das 'Dortmunder Modell' der Journalistenausbildung wird inzwischen weltweit als Vorbild für integrierte Journalistenausbildung an Hochschulen beachtet."

Zuletzt hieß das IJ Professoren der Regionaluniversitäten Rajshahi und Chittagong aus Bangladesch willkommen. Die Universitäten arbeiten an einer Curriculumsreform, die ein praxisnahes Studium ermöglichen sollen. Die Gäste hatten die Möglichkeit, den Studierenden während der Ressortkonferenzen der Print-Lehrredaktion über die Schulter zu schauen, um so einen lebendigen Eindruck davon zu bekommen, wie die praktische Arbeit im universitären Raum gestaltet werden kann. Organisiert wurde die Forschungsreise von den IJ-Kooperationspartnern der Deutsche Welle Akademie.

Im Mai brachte der Deutsche Akademie Austauschdienst (DAAD)  eine Delegation aus Estland, Lettland und Litauen an die TU Dortmund. Die baltischen Hochschullehrer wollten mehr über die Studienverlaufspläne sowie im Speziellen mehr über das einjährige Volontariat und seine Integration in den Lehrplan erfahren. Das Modell ist nach Aussage der Delegation auch über die Bundesrepublik hinaus bekannt. Zusätzlich zu einer Führung durch die Lehrredaktionen und das nrwision-Studio, nahmen die 13 baltischen Gäste an der Vorlesung Sachwissen Europa von  <link institut hochschullehrer prof-dr-henrik-mueller>Prof. Dr. Henrik Müller teil und diskutierten mit den Studierenden.

Ideales Beispiel für Ausbildungsreform in Afghanistan

Zu Beginn des Sommersemester 2016 empfing das IJ-Team zudem eine zehnköpfige Delegation aus Afghanistan. Im Rahmen des Projekts Professionalisierung der Akademischen Journalistenausbildung in Afghanistan, dessen zweite Phase nun abgeschlossen wurde, reisten Vertreter der staatlichen Universität Nangarhar sowie Journalisten und Medienunternehmer aus Afghanistan durch Deutschland, um duale Ausbildungsstrukturen im journalistischen Bereich kennenzulernen.

Vornehmlich gestaltet wurden die Besuche von Lehrredaktionsleiterin <link institut mitarbeiter wissenschaftliche-mitarbeiter sigrun-rottmann-ma>Sigrun Rottmann sowie Mitarbeiterin des EBI mit Unterstützung der Kollegen des IJ. „Delegationsbesuche des Deutschen Akademie Austauschdiensts haben bereits in vergangenen Semestern das breite internationale Netzwerks des Erich-Brost-Instituts intensiviert und ausgebaut“, sagt <link institut mitarbeiter wissenschaftliche-mitarbeiter mariella-bastian-ma>Mariella Bastian, wissenschaftliche Mitarbeiterin am EBI und ERASMUS-Koordinatorin. Mit Besuchen von Hochschulvertretern aus Brasilien, Chile oder Kolumbien lag dabei ein Schwerpunkt auf Südamerika.

Zu Beginn des Sommersemester 2016 empfing das IJ-Team eine zehnköpfige Delegation aus Afghanistan. Foto: Uni Leipzig

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