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Inwiefern Wohnmobilität die Mediennutzung verändert

Stefanie Holtrup und Prof. Dr. Wiebke Möhring haben im Journal "Applied Mobilities" ein Paper über den Zusammenhang zwischen Wohnmobilität, räumlicher Identifikation und Informations- und Mediennutzung veröffentlicht.

Stetig voranschreitende Globalisierung und Mediatisierung verändert das Leben und die Medien- und Informationsnutzung von Menschen. Heutzutage verbringen Menschen ihr Leben an verschiedenen Orten und sind wohnungsbezogen wesentlich mobiler. Mögliche Folgen von mobilen Lebensstilen sind, dass sich Menschen mit verschiedenen Orten identifizieren und ihre Medien- und Informationsnutzung sich je nach der subjektiven Bedeutung dieser Orte unterscheidet. Bisher gibt es wenig bis keine Untersuchungen über den Zusammenhang zwischen der Wohnmobilität, räumlicher Identifikation und der Medien- und Informationsnutzung von Rezipientinnen und Rezipienten. Diese Studie wirft ein Licht auf diese Beziehungen im Kontext von Deutschland. Die Ergebnisse von einer Online-Befragung zeigen, dass residentielle Mobilität die Nachrichten und Informationsnutzung von Rezipientinnen und Rezipienten beeinflusst. Eine wesentliche Rolle dabei spielt die räumliche Identifikation mit Orten. Vor allem regionale Identität und Kosmopolitismus beeinflussen die Bedeutung von Orten und das dazugehörige Medien- und Informationsrepertoire von Menschen.

Das Paper von Stefanie Holtrup, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Journalistik, und ij-Professorin Wiebke Möhring mit dem Titel “Change of Residence, change of media and information usage? The Relation between Residential Mobility, Spatial Identification and Media and Information Repertoire” ist im Journal "Applied Mobilities" erschienen. 

 

 

 

Bild: istockphoto.com/Mordolff

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