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Konferenz zur Medienzukunft: #StopFundingHateNow

Wir diskutieren mit dem Werbeexperten Thomas Koch, wie es dazu kommen konnte, dass bekannte Unternehmen systematisch auf Fake News Seiten werben.

Das Institut für Journalistik setzt im Januar seine Online-Konferenz-Reihe zur Medienzukunft fort.

Am Donnerstag, 20. Januar, diskutieren wir von 16 bis 17.30 Uhr mit dem Werbeexperten Thomas Koch, wie es dazu kommen konnte, dass bekannte Unternehmen systematisch auf Fake News Seiten werben und ob die Werbeindustrie nicht eine Mitverantwortung für die Finanzierung von qualitativ hochwertigem Journalismus trägt.

Thomas Koch hat die Kampagne „StopFundingHateNow“ mitgegründet. Hier werden bekannte Unternehmen publik gemacht, die auf Internetseiten mit Desinformationen und Hate Speech werben. Herr Koch wird darstellen, welche Rolle große Werbeagenturen spielen, warum einige Unternehmen kein großes Interesse haben, Verantwortung für die gesellschaftlichen Wirkungen ihrer Werbegelder-Platzierungen zu übernehmen und welche Auswege es aus den derzeitigen dysfunktionalen Plattform-Ökosystemen der Quasi-Werbe-Duopolisten Google und Meta geben könnte.  

Am Donnerstag, 27. Januar von 16 bis 17.30 Uhr sind die neue ARD-Vorsitzende Patricia Schlesinger und die neue Leiterin der ARD-Kommunikation Ulrike Simon zu Gast. 

Frau Schlesinger und Frau Simon werden die Digitalstrategie der ARD vorstellen, sowie ausführen, wie sie mehr Diversität im Programm und einen stärkeren Dialog mit unterschiedlichen Gruppen in der Gesellschaft ermöglichen wollen. Darüber hinaus wollen wir uns damit beschäftigen, inwieweit die ARD im digitalen Medien-Ökosystem eine wichtige Komponente ist, ohne die die digitale Transformation einer gesellschaftlich und ökonomisch nachhaltigen Medienordnung nicht möglich ist. Ferner wollen wir darüber diskutieren, inwiefern die positiven Effekte, die die ARD als Markt- und Wettbewerbsgestalterin im gesamten Medienmarkt hat, in der deutschen Diskussion zu sehr vernachlässigt werden: Sprechen doch mehrere Studien (international vergleichend und am Beispiel der BBC) sehr deutlich dafür, dass die ARD für den Medienmarkt eher beträchtliche „Crowding-in-Effekte“, als „Crowding-out-Effekte" haben dürfte.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Auf unserer Webseite finden Sie einen Einblick in unsere vergangenen Konferenzen zur Medienzukunft

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