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Science Guide: Europareise der anderen Art

Forschungsreiseführer soll Interesse an Wissenschaft wecken.

Woran denken Sie, wenn Sie ans Reisen denken? An Sightseeing, an entspannte Tage am Strand, an Wanderungen zu vermeintlich einsamen Insta-Spots? Der Science Guide zeigt, dass Reisen auch anders geht. Auf der neu konzipierten Webseite www.science-guide.eu berichten Studierende des Instituts für Journalistik von einzigartigen Forschungsorten und -projekten in Europa – zum Beispiel vom geschichtsträchtigen Institut Pasteur in Paris, wo das HI-Virus entdeckt wurde, vom längsten Unterwasser-Canyon des Kontinents vor Portugals Küste und vom Mega-Windpark am westlichsten Punkt Dänemarks. Diese „ScienceSights“ lohnen einen Besuch und sind mindestens so spannend wie „Insider-Tipps“ aus dem Standard-Reiseführer.

Der Science Guide ist Teil des Projekts „Wissenschaft in Europa“ am Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus an der TU Dortmund. „Unsere Idee ist es, die Lust am Reisen und das Interesse an bestimmten Ländern zu nutzen, um ganz nebenbei auch das Interesse an Wissenschaft und Forschung zu wecken“, sagt Holger Wormer, Professor für Wissenschaftsjournalismus. Außerdem soll in dem Projekt der Austausch zwischen Studierenden aus Frankreich und Deutschland gestärkt werden. Dafür werden im Sommer Studierende aus Dortmund sowie von den Universitäten Straßburg und Dijon von der europäischen Wissenschaftskonferenz ESOF in Leiden (Niederlande) für den Science Guide berichten. Die gemeinsame Arbeit soll auch zu einem vertieften Verständnis der jeweils anderen Kulturen in Wissenschaft und Journalismus beitragen.

Gefördert wird das Projekt von der Wilo-Foundation, Haupteignerin der international tätigen Wilo Gruppe mit Sitz in Dortmund. „Mit unserem Engagement möchten wir den traditionsreichen Austausch zwischen angehenden Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten der TU Dortmund mit Universitäten in Frankreich zielgerichtet fördern“, sagt Evi Carola Hoch, Vorstand der Wilo-Foundation. „Die wichtige Bündelung ihrer gemeinsamen Recherchen und Berichte trägt zur Transparenz und zu neuen Perspektiven wissenschaftlicher Forschung in Europa bei. Wir freuen uns, damit einen Beitrag zur wissenschaftlich fundierten Berichterstattung zu leisten.“ Die Stiftung hatte bereits zuvor deutsch-französische Seminare mit Studierenden aus Dortmund, Straßburg und Dijon unterstützt.

Kontakt: Prof. Holger Wormer

holger.wormer(at)tu-dortmund.de

 

 

 

 

 

 

Bild: Screenshot www.science-guide.eu

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