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Gerret von Nordheim im WDR-Interview über das Phänomen „Filterblase“

Wer bestimmt, was wir im Internet sehen und was nicht? Längst regeln Algorithmen die Themenauswahl für uns in den sozialen Netzwerken und Videoportalen, meinen Wissenschaftler. Gerret von Nordheim, Doktorand am Institut für Journalistik (IJ), hat das Phänomen der Filterblase wissenschaftlich untersucht. Seine Ergebnisse hat er jetzt in einem WDR-Interview vorgestellt.

Im Rahmen des WDR-Beitrags  „Gefangen in der Filterblase“ von Nadine Hantke in der Sendung Servicezeit berichtet der IJ-Doktorand von seiner Untersuchung, die er am Tag des Amoklaufs in München im Juli 2016 gemacht hat. Ziel seiner Forschung war es herauszufinden, wie die Filterblase funktioniert.

Mehr als 80.000 Tweets mit dem Hashtag München hat Gerret von Nordheim nach dem Amoklauf untersucht und dabei festgestellt, dass sich zwei Gruppen gebildet hatten. Eine um die Tweets der Münchner Polizei und klassischer Medien und eine zweite Gruppe mit rechtspopulistischen, fremdenfeindlichen Tweets. Für Gerret von Nordheim ein Indiz für den Filterblasen-Effekt.

Ausführlich stellt der IJ-Doktorand seine Ergebnisse auf dem Blog des Europäisches Journalismus-Observatorium (EJO) vor.

Der Servicezeit-Beitrag über das Phänomen Filterblase ist über die WDR-Mediathek abrufbar.

Gerret von Nordheim (r.) im Gespräch mit WDR-Reporter Dennis Horn.

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