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Studie zum Potenzial verlagsübergreifender Angebote veröffentlicht

IJ-Mitarbeiter Lukas Erbrich hat zusammen mit Christian-Mathias Wellbrock (Hamburg Media School), Frank Lobigs (IJ) und Christopher Buschow (TU Hamburg/Hamburg Media School) das Potenzial verlagsübergreifender Angebote als Strategie zur Steigerung des Abonnementabsatzes im gesamten Markt und für verschiedene Bevölkerungsgruppen untersucht. Darunter befanden sich auch solche Gruppen, die journalistischen Angeboten typischerweise eher ablehnend gegenüberstehen.

Die Studie mit dem Titel „Bundling Digital Journalism: Exploring the Potential of Subscription-Based Product“ zeigt, dass ein umfassendes Produktbündel den Absatz von Abonnements verschiedener Verlage im gesamten Markt und in unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen steigern kann. Die Ergebnisse stehen im Einklang mit den Prinzipien der Informationsgüterökonomie, die besagen, dass die Maximierung des Umfangs von digitalen Content-Paketen oft die profitabelste Vertriebsstrategie ist.

Die Autoren untersuchten in diesem Zusammenhang auch mögliche negative Auswirkungen dieses neuen Geschäftsmodells im digitalen Journalismus, wie z.B. die Kannibalisierung von Printabonnements, eine geringere Markenidentifikation und eine mögliche unausgewogene Verteilung der Einnahmen.

Die wissenschaftliche Studie wurde Anfang Februar in der internationalen Open-Access-Zeitschrift Media and Communication veröffentlicht und kann hier heruntergeladen werden.

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