Vortrag bei internationaler Cyberspace-Conference in Tschechien

Ergebnisse der Studie „Journalismus und Demokratie“ in Brno vorgestellt.

Bei der internationalen Cyberspace-Conference im tschechischen Brno hat Dr. Thomas Roessing mit einem Vortrag unter dem Titel „Journalists and digital media – the case of Germany“ die Arbeit der Forschungsgruppe der Studie „Journalismus und Demokratie“ vorgestellt. Die Cyberspace-Conference fand in diesem Jahr hybrid, also vor Ort an der Masaryk-Universität in Brno und über eine Konferenzsoftware online statt.

Im Aschluss gab es eine angeregte Diskussion. Eine Forscherin von der sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität in Brno steuerte beispielsweise eine Anmerkung zum grundsätzlichen Verhältnis von Journalismus, Gesellschaft und Digitalisierung bei. Die Leiterin der Vortragsrunde regte an, in Untersuchungen zu Digitalisierung und Journalismus auch die Gefahren digitaler Medien wie mögliche Hackerangriffe einzubeziehen.

Auch der Rest der Konferenz war sehr lehrreich. Neben einer Keynote-Rede über Glokalisierung – damit ist die Wechselwirkung zwischen weltweiten und lokalen Vorgängen gemeint – gab es Vorträge über politische Kommunikation in sozialen Netzwerken, über die Gestaltung von Mensch-Computer-Schnittstellen und über rechtliche Rahmenbedingungen der Online-Kommunikation.

Die Studie „Journalismus und Demokratie“ am Institut für Journalistik widmet sich seit mittlerweile drei Jahren der Frage, welche Erwartungen unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen an die Funktion des Journalismus und seine Leistungen richten. Die Ergebnisse dieser Befragung werden gespiegelt durch die Ergebnisse der Journalistenbefragung, an der 2019 knapp 750 Journalistinnen und Journalisten teilnahmen. Nach der Befragung von 401 Politikerinnen und Politikern im vergangenen Jahr folgt in den nächsten Monaten eine repräsentative Befragung des Publikums.

 

 

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