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Forschungsprojekte am Institut für Journalistik

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FEKOM

Das Projekt „Forschungsethik in der Kommunikations- und Medienwissenschaft“ (FEKOM), das vom BMBF gefördert wird, will die Ausbildung einer ethik-sensiblen Forschungshaltung in der Kommunikations- und Medienwissenschaft (KMW) unterstützen. Diese ist zunehmend relevant vor dem Hintergrund stetig wachsender Komplexität von Forschungsprozessen sowie der erhöhten Wichtigkeit einer forschungsethischen Reflektiertheit, z. B. für Publikationen oder Drittmittelanträge.

Das Verbundvorhaben verfolgt das konkrete Ziel, evidenzbasierte Empfehlungen für eine angewandte Forschungsethik und deren Vermittlung in der Lehre in der quantitativ arbeitenden KMW zu formulieren und innerhalb der Scientific Community zu implementieren. Realisiert wird das Projekt durch die TU Dortmund und die Filmuniversität Babelsberg. Die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) unterstützt einzelne Projektphasen. Gefördert wird das Projekt vom BMBF.

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Holzblöcke mit den Worten Fake und Fact / Foto: iStock/enviromantic iStock

noFake

Ziel des Projekts „noFake: KI-unterstütztes Assistenzsystem für die Crowdsourcing-basierte Erkennung von über digitale Plattformen verbreiteter Desinformation“ ist es, die Kompetenzen von Mensch und Maschine zu verzahnen, um Laien-Crowdworker mit minimaler Weiterbildung in die Lage zu versetzen, die wesentlichen Arbeitsschritte des Fact-Checkings durchzuführen.

Es soll ein KI-System entwickelt werden, welches große Datenmengen sichtet, verdächtiges Text- und Bildmaterial vorsortiert und annotiert, und für die menschlichen Fact-Checker kontextualisiert.

Das Projekt wird von einem Konsortium der Ruhr-Universität Bochum, von CORRECTIV, und der TU Dortmund unter Mitwirkung von Prof. Dr. Tobias Gostomzyk durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

 

 

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Netzwerk / Foto: iStock/gremlin

DoCMA

Das Dortmund Center for data-based Media Analysis (DoCMA) ist eine Kooperation von Hochschullehrern und wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen der Fakultät Statistik (Prof. Jörg Rahnenführer und Prof. Carsten Jentsch), der Informatik (Prof. Erich Schubert) und der Journalistik (Prof. Henrik Müller). 

Es widmet sich der Big-Data-Analyse von Medieninhalten. Mithilfe der Analyse riesiger Textmengen – dem sogenannten Data Mining – hat das Team bereits zahlreiche Forschungsergebnisse hervorgebracht, u.a. untersuchten sie, wie das Thema TTIP auf Twitter behandelt wurde, wie in deutschen Medien über die sogenannte Flüchtlingskrise berichtet wurde und wem die Schuld an der Finanzkrise nachgesagt wurde – für diese Analyse wurden mehr als 50.000 Artikel von Medien aus mehreren europäischen Ländern ausgewertet.

Das DoCMA gibt u.a. eine Working-Paper-Reihe heraus, deren Ziel es ist, Analysen, auch solche, die auf sehr guten Abschlussarbeiten basieren, sowie methodische Vorstöße zur akademischen Diskussion zu stellen.

 

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Menschen, die eine Straße überqueren / Foto: iStock/Orbon Alija

Journalismus und Demokratie

Welche Erwartungen werden von unterschiedlichen Gruppen an den Journalismus gestellt? Und was wissen die einzelnen Gruppen von den Erwartungen der anderen? Diese Fragen steht im Zentrum der Studie „Journalismus und Demokratie“ unter Leitung von Prof. Dr. Michael Steinbrecher und unter Mitwirkung von Prof. Dr. Günther Rager. Dazu sollen außer Journalist:innen vor allem Rezipient:innen, Politiker:innen, Wirtschaftsakteur:innen und Technikpioniere befragt werden. 

Im ersten Schritt wurden Einsteiger:innen in den Journalismus befragt – sowohl Studierende am Institut für Journalistik der TU Dortmund als auch Volontär:innen in verschiedenen Medienhäusern. Die Online-Befragung von berufserfahrenen Journalist:innen war ein großer Erfolg: 750 von ihnen haben teilgenommen.

Erste Auswertungen zeigen, dass sich im Verhältnis zu früheren Befragungsergebnissen wichtige Veränderungen abzeichnen. In einem zweiten Schritt wurde eine groß angelegte Politiker:innen-Befragung durchgeführt. Es folgen das Publikum, Wirtschaftsakteur:innen und technologische Pioniere. Eine Ausweitung auf weitere gesellschaftlich relevante Gruppen ist vorgesehen.

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Weitere Projekte am Institut für Journalistik

Screenshot Webseite Medien-Doktor

Medien-Doktor

Der Medien-Doktor ist ein Monitoring-Projekt von Journalist:innen für Journalist:innen angesiedelt am Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus der Technischen Universität Dortmund. Mit Hilfe eines Gutachterpools aus Journalist:inen beurteilt der Medien-Doktor mehrmals pro Woche medizinjournalistische Beiträge in Print-, Hörfunk-, Fernseh- und Online-Medien - und zwar immer nach einem bestimmten Kriterienkatalog, den schon internationale Vorläuferprojekte wie das US-amerikanische HealthNewsReview.org anwenden. Gemeinsam ist diesen medizinjournalistischen Kriterien die starke Orientierung an dem, was Leser:innen, Zuhörer:innen und Zuschauer:innen an Informationen benötigen, um sich ein vollständiges Bild über eine medizinische Therapie, eine Behandlungsart, ein medizinisches Produkt oder einen diagnostischen Test zu machen. Diese international erprobten medizinjournalistischen Kriterien ergänzt der deutsche Medien-Doktor durch allgemeinjournalistische Kriterien.

Mit dem Medien-Doktor UMWELT wurde das Projekt auch auf die Umweltberichterstattung ausgedehnt.

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NRWision

Zwei Medienprojekte unter einer starken Marke: NRWision ist ein einzigartiges Angebot im Internet für alle Menschen in Nordrhein-Westfalen. Der Sender präsentiert selbst erstellte Audio- und Video-Produktionen in seiner Mediathek. Außerdem strahlt er alle Kurzfilme, Videos und Fernsehsendungen landesweit im TV-Lernsender aus.

Man muss kein Profi sein, um bei NRWision mitzumachen: Alle Bürger:innen in NRW können hier ihre Ideen, ihre Themen und ihre Kreativität an die Öffentlichkeit bringen. Wer sich beteiligt, kann außerdem eine Menge dazulernen und von der Unterstützung der Redaktionen profitieren - egal ob vor oder hinter Mikrofon und Kamera.

Die Mediathek und der TV-Lernsender sind nicht-kommerzielle Angebote und werden von der Landesanstalt für Medien NRW gefördert. Die Verantwortung für beide Projekte liegt beim Institut für Journalistik der TU Dortmund unter der Leitung von Journalistik-Professor und TV-Moderator Michael Steinbrecher.

 

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Forschungskollegs

SecHuman-Logo

Sec Human

"SecHuman - Sicherheit für Menschen im Cyberspace" ist ein Forschungskolleg, in dem 13 Promovierende technische und gesellschaftliche Probleme der IT-Sicherheit in einem inter- und transdisziplinären Forschungsumfeld untersuchen. Ziel des Kollegs ist es, neben den technologischen Aspekten der IT-Sicherheit, auch Chancen und Folgen für Mensch, Gesellschaft und Kultur in den Blick zu nehmen. Um die gesellschaftspolitische und auch praktische Relevanz der Forschung sicherzustellen, kooperiert das Kolleg mit zahlreichen Praxisakteur*innen aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft.

Das Forschungskolleg SecHuman ist eingebettet in das Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheit an der Ruhr-Universität Bochum, einem der führenden europäischen Forschungsinstitute im Bereich der IT-Sicherheit. Gefördert wird das Projekt, an dem neben der Ruhr-Universität Bochum auch die Technische Universität Dortmund und die Hochschule Dortmund beteiligt sind, vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

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MEDAS 21-Logo

MEDAS 21

Das Institut für Journalistik der TU Dortmund bietet in Kooperation mit dem Institut für Medienwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum und dem Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Duisburg-Essen ein Graduiertenkolleg für deutsche und internationale Doktoranden an, in dessen Fokus das Thema Medienentwicklungszusammenarbeit steht.

Nachwuchswissenschaftler:innen durchlaufen auf dem Weg zur Promotion ein strukturiertes Forschungs- und Lehrprogramm. "MEDAS 21 - Global Media Assistance: Applied Research, Improved Practice in the 21 Century" ist am Erich-Brost-Institut für internationalen Journalismus angesiedelt und wird von Prof. Susanne Fengler und Dr. Ines Drefs geleitet. 

Die Projekte der Fellows werden von Praxispartnern begleitet, u.a. DW Akademie, Media in Cooperation and Transition (MiCT), Fondation Hirondelle, Catholic Media Council (CAMECO), PANOS Südasien, EIRENE und Internews.

 

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Abgeschlossene Projekte

Zeitungsstapel

Freie Mitarbeiter:innen im Lokalen

Lokalberichterstattung ist eine wichtige gesellschaftliche Ressource. Angesichts der wirtschaftlichen und publizistischen Entwicklung lokaler und regionaler Tageszeitungen stehen Redaktionen jedoch vor großen Herausforderungen. Das Wegbrechen bisheriger Ertragsmodelle führt zu Sparmaßnahmen, die insbesondere auch die lokalen personellen Redaktionsstrukturen betreffen. Dadurch gewinnt die Arbeit freier Mitarbeiter:innen in (Regional- und Lokal-) Zeitungen zunehmend an Relevanz. Der wissenschaftliche Kenntnisstand über die Akteursgruppe und über die Strukturen und Programme ihrer redaktionellen Einbindung ist jedoch außerordentlich gering: Unter welchen Bedingungen arbeiten die freien Journalist*innen im Lokalen? Wer arbeitet wem in welchen Prozessstrukturen zu? Und wer arbeitet mit welcher Qualifikation als freie:r Mitarbeiter:in einer Lokalredaktion und wie wird ihre Arbeit in den Redaktionen wahrgenommen?

Ziel des abgeschlossenen Forschungsprojekts war es daher, erstens einen umfassenden und detaillierten Überblick über die berufsstrukturellen Charakteristika freier Mitarbeiter:innen im regionalen und lokalen Zeitungsjournalismus (Print und Online) zu geben und zweitens ihre organisatorische Einbindung in Lokalredaktionen zu untersuchen. Eingesetzt wurde ein Mehr-Methodendesign: Mit Verantwortlichen in Lokalredaktionen wurden qualitative Leitfadeninterviews geführt, mit den freien Lokaljournalist:innen eine standardisierte Onlinebefragung. Das Projekt (Laufzeit: 2018 bis 2021) wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert. 

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