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Projekte am Institut für Journalistik

CoMMPASS

CoMMPASS steht für "Communicating Migration and Mobility - E-Learning Programs and Newsroom Applications for Sub-Saharan Africa". Das EU-finanzierte Erasmus+-Projekt befasst sich mit der Rolle der Medien bei der Berichterstattung über Migration und Mobilität, einer zentralen Herausforderung des 21. Jahrhunderts, und fördert gleichzeitig die Entwicklung eines afrikanischen Narrativs zu diesem Thema.

Während der dreijährigen Projektlaufzeit (2023-2026) wird ein Konsortium aus sechs Partnern in Afrika (Makerere University und Ugandan Christian University in Uganda, Malawi University of Business and Applied Sciences und University of Livingstonia in Malawi sowie Université Joseph-Ki-Zerbo und Université Thomas-Sankara in Burkina Faso) und zwei Partnern in Europa (TU Dortmund und ISCTE-Instituto Universitário de Lisboa in Portugal) ein interaktives E-Learning-Tool in den vier wichtigen afrikanischen Sprachen Englisch, Französisch, Portugiesisch und Suaheli entwickeln, um eine bessere Berichterstattung über Migration und Mobilität zu ermöglichen.

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Covering Cohesion Policy in Europe (COPE)

„Covering Cohesion Policy in Europe – Training MOOC for European Journalism Students“ (COPE) lautet der Titel eines Projekts, das von der EU-Kommission gefördert wird. Unter Leitung des Instituts für Journalistik ensteht ein neuer MOOC – Massive Open Online Course zur Berichterstattung über die EU-Kohäsionspolitik, d.h. die Politik zur Stärkung des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts in der Europäischen Union.

Zur Verfügung stehen wird der Onlinekurs allen Universitäten in der Europäischen Union, die auf Bachelor-Niveau Journalist:innen ausbilden. Das COPE-Konsortium besteht aus Wissenschaftler:innen und Journalistenausbilder:innen der TU Dortmund, der AP Hogeschool Antwerpen in Belgien, der Aristoteles-Universität Thessaloniki in Griechenland, der Universität Wrocław in Polen, der Universität Porto in Portugal, der Babeș-Bolyai-Universität in Rumänien sowie der European Journalism Training Association (EJTA) und der Nichtregierungsorganisation Arena for Journalism in Europe.

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Netzwerk / Foto: iStock/gremlin

DoCMA

Das Dortmund Center for data-based Media Analysis (DoCMA) ist eine Kooperation von Hochschullehrern und wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen der Fakultät Statistik (Prof. Jörg Rahnenführer und Prof. Carsten Jentsch), der Informatik (Prof. Erich Schubert) und der Journalistik (Prof. Henrik Müller). 

Es widmet sich der Big-Data-Analyse von Medieninhalten. Mithilfe der Analyse riesiger Textmengen – dem sogenannten Data Mining – hat das Team bereits zahlreiche Forschungsergebnisse hervorgebracht, u.a. untersuchten sie, wie das Thema TTIP auf Twitter behandelt wurde, wie in deutschen Medien über die sogenannte Flüchtlingskrise berichtet wurde und wem die Schuld an der Finanzkrise nachgesagt wurde – für diese Analyse wurden mehr als 50.000 Artikel von Medien aus mehreren europäischen Ländern ausgewertet.

Das DoCMA gibt u.a. eine Working-Paper-Reihe heraus, deren Ziel es ist, Analysen, auch solche, die auf sehr guten Abschlussarbeiten basieren, sowie methodische Vorstöße zur akademischen Diskussion zu stellen.

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German-Austrian Digital Media Observatory (GADMO)

GADMO ist der größte Zusammenschluss von Faktenchecker:innen und Wissenschaftler:innen im deutschsprachigen Raum. Ziel des vom IJ geleiteten Projekts ist die koordinierte Bekämpfung von Des- und Falschinformationen. Dabei arbeiten mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa), der Agence France Press (AFP), der Austria Presse Agentur (APA) und dem unabhängigen Recherche-Netzwerk CORRECTIV erstmals die führenden Faktencheck-Organisationen im deutschsprachigen Raum zusammen. Die Faktenchecker kooperieren im Projekt mit Kommunikations- und Datenwissenschaftlern des Instituts für Journalistik und der Fakultät Statistik der TU Dortmund und des AIT Austrian Institute Of Technology. Als technischer Partner ist das Athens Technology Center im Projekt dabei.

Das deutsch-österreichische Projekt ist Teil des Netzwerks des European Digital Media Observatory. Diese EU-geförderte, unabhängige Koordinationsstelle wurde 2020 ins Leben gerufen und bündelt die Kräfte von Faktencheckorganisationen, Forschung und weiteren Expertinnen und Experten im Kampf gegen Desinformation. GADMO wird von der EU-Kommission gefördert.

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Menschen, die eine Straße überqueren / Foto: iStock/Orbon Alija

Journalismus und Demokratie

Welche Erwartungen werden von unterschiedlichen Gruppen an den Journalismus gestellt? Und was wissen die einzelnen Gruppen von den Erwartungen der anderen? Diese Fragen steht im Zentrum der Studie „Journalismus und Demokratie“ unter Leitung von Prof. Dr. Michael Steinbrecher und unter Mitwirkung von Prof. Dr. Günther Rager. Dazu sollen außer Journalist:innen vor allem Rezipient:innen, Politiker:innen, Wirtschaftsakteur:innen und Technikpioniere befragt werden. 

Im ersten Schritt wurden Einsteiger:innen in den Journalismus befragt – sowohl Studierende am Institut für Journalistik der TU Dortmund als auch Volontär:innen in verschiedenen Medienhäusern. Die Online-Befragung von berufserfahrenen Journalist:innen war ein großer Erfolg: 750 von ihnen haben teilgenommen.

Erste Auswertungen zeigen, dass sich im Verhältnis zu früheren Befragungsergebnissen wichtige Veränderungen abzeichnen. In einem zweiten Schritt wurde eine groß angelegte Politiker:innen-Befragung durchgeführt. Es folgen das Publikum, Wirtschaftsakteur:innen und technologische Pioniere. Eine Ausweitung auf weitere gesellschaftlich relevante Gruppen ist vorgesehen.

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Screenshot Webseite Medien-Doktor

Medien-Doktor

Der Medien-Doktor ist ein Monitoring-Projekt von Journalist:innen für Journalist:innen angesiedelt am Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus der Technischen Universität Dortmund. Mit Hilfe eines Gutachterpools aus Journalist:inen beurteilt der Medien-Doktor mehrmals pro Woche medizinjournalistische Beiträge in Print-, Hörfunk-, Fernseh- und Online-Medien - und zwar immer nach einem bestimmten Kriterienkatalog, den schon internationale Vorläuferprojekte wie das US-amerikanische HealthNewsReview.org anwenden. Gemeinsam ist diesen medizinjournalistischen Kriterien die starke Orientierung an dem, was Leser:innen, Zuhörer:innen und Zuschauer:innen an Informationen benötigen, um sich ein vollständiges Bild über eine medizinische Therapie, eine Behandlungsart, ein medizinisches Produkt oder einen diagnostischen Test zu machen. Diese international erprobten medizinjournalistischen Kriterien ergänzt der deutsche Medien-Doktor durch allgemeinjournalistische Kriterien.

Mit dem Medien-Doktor UMWELT wurde das Projekt auch auf die Umweltberichterstattung ausgedehnt.

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medien-doktor assistance

Ziel des Projekts „medien-doktor assistance“ am Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus ist die Entwicklung eines Assistenzsystems sowie die Schaffung neuer Strukturen zur Qualitätssicherung der Wissenschafts- und insbesondere der Medizinberichterstattung mit Fokus auf Regionalmedien. Zusammen mit Partnerredaktionen wie den Ruhr Nachrichten und der Nürnberger Zeitung sollen zunächst der Unterstützungsbedarf spezifiziert und gleichzeitig Schulungsangebote gemacht werden.

Im Anschluss wird das Medien-Doktor-Team zusammen mit dem Kooperationspartner Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) in Sankt Augustin sowie mit einer Arbeitsgruppe vder Fakultät Statistik der TU Dortmund mit datenjournalistischen bis hin zu Machine-Learning-Methoden den Prototypen eines Assistenzsystems entwickeln und evaluieren.

Gefördert wird das Projekt vom WPK-Innovationsfonds, einer Initiative der Wissenschaftspressekonferenz, der Joachim Herz Stiftung, der VolkswagenStiftung, des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft, der Schöpflin Stiftung, der Rudolf Augstein Stiftung und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.

Holzblöcke mit den Worten Fake und Fact / Foto: iStock/enviromantic iStock

noFake

Ziel des Projekts „noFake: KI-unterstütztes Assistenzsystem für die Crowdsourcing-basierte Erkennung von über digitale Plattformen verbreiteter Desinformation“ ist es, die Kompetenzen von Mensch und Maschine zu verzahnen, um Laien-Crowdworker mit minimaler Weiterbildung in die Lage zu versetzen, die wesentlichen Arbeitsschritte des Fact-Checkings durchzuführen.

Es soll ein KI-System entwickelt werden, welches große Datenmengen sichtet, verdächtiges Text- und Bildmaterial vorsortiert und annotiert, und für die menschlichen Fact-Checker kontextualisiert.

Das Projekt wird von einem Konsortium der Ruhr-Universität Bochum, von CORRECTIV, und der TU Dortmund unter Mitwirkung von Prof. Dr. Tobias Gostomzyk durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

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NRWision-Logo

NRWision

Zwei Medienprojekte unter einer starken Marke: NRWision ist ein einzigartiges Angebot im Internet für alle Menschen in Nordrhein-Westfalen. Der Sender präsentiert selbst erstellte Audio- und Video-Produktionen in seiner Mediathek. Außerdem strahlt er alle Kurzfilme, Videos und Fernsehsendungen landesweit im TV-Lernsender aus.

Man muss kein Profi sein, um bei NRWision mitzumachen: Alle Bürger:innen in NRW können hier ihre Ideen, ihre Themen und ihre Kreativität an die Öffentlichkeit bringen. Wer sich beteiligt, kann außerdem eine Menge dazulernen und von der Unterstützung der Redaktionen profitieren - egal ob vor oder hinter Mikrofon und Kamera.

Die Mediathek und der TV-Lernsender sind nicht-kommerzielle Angebote und werden von der Landesanstalt für Medien NRW gefördert. Die Verantwortung für beide Projekte liegt beim Institut für Journalistik der TU Dortmund unter der Leitung von Journalistik-Professor und TV-Moderator Michael Steinbrecher.

 

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PoJoMeC

Das interdisziplinäre Forschungsprojekt PoJoMeC „Politik Journalismus und Medien – Kompetenzen im Vor- und Grundschulalter“ sammelt im Rahmen einer längsschnittlichen Betrachtung empirisch fundierte Kenntnisse zur Medien- und Demokratiebildung in der (Frühen) Kindheit. Dabei arbeiten drei Fachrichtungen zusammen: die Politikdidaktik, die Deutsch-/Mediendidaktik und die Journalistik. Gefragt wird danach, was Kinder im Vor- und Grundschulalter über Politik wissen und darstellen können, woher sie ihr Wissen haben, welche Rolle familiäre Mediensozialisation und -kommunikation dabei spielen und was sie an journalistischen Formaten und Merkmalen wahrnehmen. Im Mittelpunkt des Projekts liegt das Erkenntnisinteresse über politische Sozialisationseffekte und -bedingungen sowie Demokratiebildung im Zusammenhang mit Medienangeboten und Medienhandlungen. 

Neben den Kindern wird es außerdem weitere Befragungsgruppen geben, um einen möglichst tiefen Einblick in die Biografie und die Lebenswirklichkeit der beforschten Kinder zu erhalten. Zu diesen weiteren Befragungsgruppen gehören vor allem: Eltern, Erzieher:innen, Kita-Leitungen, Lehrer:innen sowie Schulleitungen.

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Rhine Ruhr Center for Science Communication Research (RRC)

Das von der VolkswagenStiftung geförderte Rhine Ruhr Center for Science Communication Research (RRC) restrukturiert die Wissenschaftskommunikationsforschung und entwickelt dazu innovative Formate. Im Mittelpunkt stehen sowohl Erkenntnisse der interdisziplinären Wissenschaftsforschung als auch die Entwicklung neuer Perspektiven für die Kommunikation der Geistes- und Sozialwissenschaften. Zentrales Ziel ist es, nicht mehr nur Resultate einzelner Disziplinen, sondern Wesen und Arbeitsweisen der Wissenschaft zu vermitteln und so eine differenziertere Bewertung von Fakten, Quellen und Forschungsergebnissen zu ermöglichen. Das RRC richtet sich damit sowohl an die Fach- als auch an die breite Öffentlichkeit.

Das RRC vereint die Expertise von vier Projektpartnern: dem Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus der TU Dortmund, dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI), dem Forum Internationale Wissenschaft der Rheinischen Friedrich-Wilhems-Universität Bonn sowie dem Institut für Medienentwicklung und Medienanalyse der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Als Praxispartner sind darüber hinaus das Science Media Center (SMC) und die Wissenschaftspressekonferenz (WPK) beteiligt.

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Forschungskollegs

SecHuman-Logo

Sec Human

"SecHuman - Sicherheit für Menschen im Cyberspace" ist ein Forschungskolleg, in dem 13 Promovierende technische und gesellschaftliche Probleme der IT-Sicherheit in einem inter- und transdisziplinären Forschungsumfeld untersuchen. Ziel des Kollegs ist es, neben den technologischen Aspekten der IT-Sicherheit, auch Chancen und Folgen für Mensch, Gesellschaft und Kultur in den Blick zu nehmen. Um die gesellschaftspolitische und auch praktische Relevanz der Forschung sicherzustellen, kooperiert das Kolleg mit zahlreichen Praxisakteur*innen aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft.

Das Forschungskolleg SecHuman ist eingebettet in das Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheit an der Ruhr-Universität Bochum, einem der führenden europäischen Forschungsinstitute im Bereich der IT-Sicherheit. Gefördert wird das Projekt, an dem neben der Ruhr-Universität Bochum auch die Technische Universität Dortmund und die Hochschule Dortmund beteiligt sind, vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

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