Mit der Digitalisierung haben sich die Aufgabenprofile von Journalisten stark verändert. Beim Start ins Berufsleben stellen sich neue Fragen: Müssen Journalisten heute programmieren können? Was macht einen guten Snapchat-Reporter aus? Braucht es die klassischen Edelfedern noch, die Reportagen für die Langstrecke schreiben? Mit diesen Fragen haben sich Studierende des Instituts für Journalistik im Seminar „Digitalisierung und Journalistische Kompetenzen“ unter Leitung von Fabian Karl und Jakob Henke beschäftigt. Dafür haben sie mit Experten aus der Praxis gesprochen.
Die Interviews erscheinen nun als Serie auf dem neuen Portal HeuteMorgenÜbermorgen des Lehrstuhls für Fernseh-und crossmedialen Journalismus. Bis Ende Februar ist dort jede Woche ein neues Interview zu lesen. Den Anfang macht ein Gespräch mit Mark Heywinkel. Der Journalist betreut den Snapchatauftritt der „Bild“-Zeitung. Weitere Interviews beschäftigen sich etwa mit der Personalisierung des Nachrichtenkonsums, konstruktivem Journalismus oder den Chancen von Virtual Reality. Im Zentrum steht immer die Frage, welche Kompetenzen Berufseinsteiger in einem veränderten Medienumfeld mitbringen oder sich erarbeiten müssen.
Das Portal HeuteMorgenÜbermorgen liefert Bestandsaufnahmen und Analysen des Aktuellen, erwägt Vorhersagen für Morgen – und startet den Versuch, die Wirkungen der Digitalisierung auf die nächsten Generationen und Gesellschaften zu erdenken und zu erfassen.