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Seminar zum "Tag der Pressefreiheit"

Anlässlich des "Tages der Pressefreiheit" haben sich 30 Journalistik-Studierende des IJ mit der steigenden Bedrohung von Journalisten und Journalistinnen und Medien auseinandergesetzt.

In Berlin diskutierten IJ-Studierende mit Journalisten aus Syrien, Pakistan, Simbabwe und Kambodscha über die wachsende Bedrohung von Journalisten und Medien. Anlass hierfür ist der heutige "Tag der Pressefreiheit". Die Journalisten aus den unterschiedlichen Ländern sind alle extremen politischen Druck und Verfolgung durch Geheimdienste ausgesetzt.

Dies nutzten IJ-Studierende unter Anleitung der internationalen Journalisten in Berlin dazu, Strategien zur digitalen Sicherheit bei der journalistischen Recherche zu erarbeiten. Denn gerade diese sind für die Journalisten in repressiven Regimes überlebenswichtig. Höhepunkt des Seminars war ein Treffen mit Can Dündar. Früher war er Chefredakteur der türkischen Zeitung Cumhuriyet und ist mittlerweile vor allem durch seine kritische Berichterstattung über die Regierung Erdogan in der Türkei bekannt. Wegen der Veröffentlichung von Staatsgeheimnissen hatte ihn ein Gericht zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Heute lebt und arbeitet er in Deutschland. Dündar machte den Studierenden klar, dass es heute viel Mut brauche, um in vielen Ländern als Journalist tätig zu sein.


Das Seminar ist Teil des Lehrprogramms des Lehrstuhls für internationalen Jour­na­lis­mus, welcher im EBI unter Leitung von Prof. Dr. Susanne Fengler ansässig ist.

Studierende des Studiengangs Journalistik an der TU Dortmund trafen Can Dündar in seinem Berliner Exil.

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