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Aufmacher 2026 mit Neuigkeiten aus dem IJ erschienen

Der Aufmacher 2026 ist erschienen und ab sofort online abrufbar. In der Broschüre stellt das Institut für Journalistik seine diesjährigen Absolvent:innen der Bachelor- und Masterstudiengänge vor und gibt Einblicke in aktuelle Projekte, Forschungsvorhaben und Aktivitäten am IJ.

Ein Schwerpunkt des Hefts ist der Rückblick auf die Feier zum 50-jährigen Jubiläum der Dortmunder Journalistik. Unter dem Motto „Fakten feiern“ hatte das Institut am 20. März 2026 ins Deutsche Fußballmuseum eingeladen. Rund 500 Gäste kamen zusammen, um das Jubiläum zu begehen – darunter zahlreiche aktive und ehemalige Mitglieder des Instituts sowie Vertreter:innen aus Politik, journalistischer Praxis und Forschung.

Darüber hinaus gibt der Aufmacher Einblicke in aktuelle Projekte am Institut. Susanne Wegner, Lehrkraft für besondere Aufgaben am IJ, und Prof. Dr. Wiebke Möhring, Professorin für Online- und Printjournalismus, stellen das Projekt HOLO-VOICES vor. Für das Projekt, das im Januar 2026 auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen gestartet ist, hat ein Team vom Institut für Journalistik Interviews mit Zeitzeug:innen des Holocaust geführt. In einem eigens gebauten Vorführraum können Besucher:innen Fragen an Holocaust-Überlebende stellen und erhalten Antworten, auch wenn die Zeitzeug:innen nicht selbst vor Ort sind. Möglich wird dies durch zuvor aufgezeichnete Interviews, aus denen mithilfe von Natural Language Processing passende Antworten ausgewählt und abgespielt werden.

Ein weiterer Beitrag widmet sich dem Living Handbook of Science Communication and Science Studies. Dr. Andreas Sieß, Postdoktorand am Rhine Ruhr Center for Science Communication Research (RRC), und Prof. Dr. Holger Wormer, Professor für Wissenschaftsjournalismus am IJ, Sprecher des RRC und Mitherausgeber des Living Handbook, stellen die frei zugängliche Plattform vor, die wissenschaftliche Überblicksartikel mit populären Formaten verbindet. Das RRC vereint die Expertise des Lehrstuhls Wissenschaftsjournalismus am IJ, des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen, des Forums Internationale Wissenschaft der Universität Bonn sowie der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Als Praxispartner sind zudem das Science Media Center und die Wissenschaftspressekonferenz beteiligt.

Auch das Thema Künstliche Intelligenz im Journalismus spielt im neuen Aufmacher eine wichtige Rolle. Prof. Christina Elmer, Professorin für Digitalen Journalismus und Datenjournalismus am IJ, stellt in ihrem Beitrag „Sagen, was KI-generiert ist“ das Forschungsprojekt „Vertrauenswürdige Information und Transparenz zu Algorithmen und lernenden Systemen im Journalismus“ (VITraDes) vor. Ziel des Projekts ist es, Transparenz beim Einsatz von KI im Journalismus zu stärken und damit zu einer vertrauenswürdigen öffentlichen Kommunikation beizutragen. Das Projektteam entwickelt unter anderem praxisorientierte Leitlinien für die Kennzeichnung KI-generierter Inhalte sowie Bildungsangebote für Medienschaffende. Das Vorhaben wird von der Universität Tübingen koordiniert und für drei Jahre mit rund einer Million Euro vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert.

Außerdem berichtet Armin Hingst, Vorsitzender des Alumnivereins EX e.V., über eine Exkursion nach Hamburg. IJ-Alumni besuchten dort unter anderem den Kultursenator und IJ-Alumnus Dr. Carsten Brosda sowie Redaktionen des NDR, der WELT, des SPIEGEL und des Bauer-Verlags.

Der Aufmacher enthält zudem einen Nachruf auf Prof. Dr. Ulrich Pätzold, der Anfang Juni im Alter von 82 Jahren verstorben ist. Das Institut erinnert darin an sein Wirken und seine Verdienste um die Dortmunder Journalistik.

Wie in jedem Jahr stellt der Aufmacher die diesjährigen Bachelor- und Master-Absolvent:innen des IJ in kurzen Porträts vor.

Das Heft wurde mit Unterstützung des Alumnivereins EX e.V. und der Gestaltmanufaktur GmbH produziert und steht auf der Website des Instituts als Download zur Verfügung.

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