Prof. Susanne Fengler und Dr. Merle van Berkum präsentieren eine vergleichende Analyse zur Migrationsberichterstattung in 15 afrikanischen und europäischen Ländern. Darüber hinaus organisieren sie gemeinsam ein Panel zu innovativen Ansätzen in der internationalen Journalismusausbildung am Beispiel von Migrationsberichterstattung. Mit Beiträgen von Kolleg:innen wie Javier Amores (Pontificia Universidad Católica de Chile) und Michael Serwornoo (University of Maryland Eastern Shore, USA) trägt das Panel zur internationalen Debatte über Medien, Migration und internationalen Journalismus bei.
Prof. Wiebke Möhring stellt gemeinsam mit Prof. Leyla Dogruel und Dr. Jakob Henke (Universität Erfurt) eine Studie zum demokratischen Wert lokaler Nachrichten vor. Auf Grundlage einer repräsentativen Befragung von 2.069 Bürger:innen in Deutschland untersucht die Studie den Zusammenhang zwischen der Nutzung lokaler Informationsquellen, sozialer Einbindung und politischen Einstellungen.
Dr. Benjamin Bigl präsentiert eine Studie zur Rolle und Arbeitsweise des Games-Journalismus in einer zunehmend plattformisierten Medienumgebung. Die qualitative Untersuchung basiert auf 16 Interviews mit Games-Journalist:innen aus öffentlich-rechtlichen Medien, Online-Magazinen und unabhängigen Redaktionen im deutschsprachigen Raum. Sie zeigt, wie sich professionelle Identitäten, Arbeitsroutinen und normative Ansprüche im Spannungsfeld zwischen redaktionellen Standards, ökonomischem Druck und algorithmischer Sichtbarkeit verändern.