Polen befindet sich dieses Jahr in einem langanhaltenden Wahlkampfmodus: Erst die Europawahl, nun folgen die Parlamentswahlen. Durch die Konstruktion bestimmter Feindbilder scheint die nationalkonservative Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) dabei erneut bei der polnischen Wählerschaft Zustimmung zu finden. Warnungen vor vermeintlich „westlichen Krankheiten“ wie beispielsweise der Islamisierung oder der Homosexualität schüren Ängste in weiten Teilen der Bevölkerung.
In ihrem Impulsreferat geht Laura Orawski (M.A.) auf aktuelle Entwicklungen hinsichtlich der anstehenden Parlamentswahl in Polen ein. Dabei sollen die rechtspopulistischen Wahlkampfmanöver der PiS-Partei aus
politikwissenschaftlicher Perspektive erläutert und mit nationalspezifischen Kontextstrukturen in Verbindung gebracht werden.
- Wo? AStA-Seminarraum, R. 0.436, EF 50
- Wann? 26.06.2019, 18.30 Uhr
- Facebook-Event: www.facebook.com/events/2289359861330521