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Lesung und Diskussion mit Afrika-Korrespondent Bartholomäus Grill

Das Institut für Journalistik lädt am 20. Oktober zu einer Lesung und Diskussion mit dem langjährigen Afrika-Korrespondenten Bartholomäus Grill (ZEIT/SPIEGEL) ein. 

 

Wann: Donnerstag, 20. Oktober, 17 Uhr (bis ca. 18.30 Uhr)

Wo: Saal des Erich-Brost-Instituts, Otto-Hahn-Str. 2

Moderation: Chantal Beil, Studentin der Journalistik, und Sigrun Rottmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am IJ

 

Seine Verbundenheit mit Afrika hat Grill mit mehreren Büchern über den Kontinent zum Ausdruck gebracht. Nach seinem vorigen Buch „Wir Herrenmenschen“ (2019) über das koloniale Erbe Deutschlands in Afrika reflektiert er jetzt in seinem aktuellen Buch „Afrika! Rückblicke in die Zukunft eines Kontinents“ seine Zeit auf dem Kontinent und erklärt, warum Afrika viel mehr ist als Kriege, Krankheiten und Katastrophen.

Im Herbst ist Grill, der in Kapstadt lebt, auf Lesereise in Deutschland und kommt in diesem Rahmen auch ans Institut für Journalistik.

Er wird einen Einblick in seine jahrzehntelangen Erfahrungen als Afrika-Korrespondent geben, einen Abschnitt aus seinem neuen Buch lesen und anschließend für Fragen und Diskussion zur Verfügung stehen.

Themen sind unter anderem: Kolonialismus; der dramatisch wachsende Einfluss Chinas in Afrika, der bereits zu den ersten Widerständen gegen einen "neuen Kolonialismus" führt; unermesslicher Reichtum an Rohstoffen; die Angst Europas vor einer großen afrikanischen „Flüchtlingswelle“; die Neuausrichtung der deutschen und europäischen Entwicklungszusammenarbeit und die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die Versorgung Afrikas mit Lebensmitteln.

Bartholomäus wurde 1993 von der ZEIT als Afrika-Korrespondent nach Johannesburg entsandt, 2013 wechselte er zum SPIEGEL, für den er bis Mitte 2020 als Afrika-Korrespondent arbeitete. Von 2005 bis 2009 gehörte Grill außerdem zum Afrika-Beraterkreis von Bundespräsident Horst Köhler. Unter anderem erhielt er den Reportagepreis des Europarates, den Medienpreis Entwicklungspolitik und den Henri-Nannen-Preis für die beste Reportage.

Die Veranstaltung wird von Engagement Global aus Mitteln des Landes NRW und dem Siedler-Verlag gefördert. Wir danken dem Freundeskreis Bagamoyo e.V. für die Kooperation.

 

Es besteht von Seiten der TU Dortmund die dringende Empfehlung, in Innenräumen eine medizinische Maske zu tragen, um das Corona-Infektionsgeschehen einzudämmen und Risikogruppen zu schützen. 

 

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